Plätzchen sind ein Muss in der Weihnachtszeit – egal in welchen Variationen. Hier ist unser kinderleichtes Grundrezept für einfache Dinkel-Plätzchen. Das Rezept ergibt etwa 60 Plätzchen. Zum Backen benötigst du 2–3 Bleche. Du kannst die Plätzchen aber natürlich auch nacheinander auf nur einem Blech backen.
Warum Dinkel-Plätzchen für viele „besser“ sind als Weizen-Plätzchen
Dinkel erlebt in der Weihnachtsbäckerei seit einigen Jahren ein echtes Comeback – und das aus gutem Grund. Obwohl Dinkel ebenfalls zu den Weizenarten gehört, hat er einige Eigenschaften, die ihn für viele Menschen attraktiver machen:
1. Nussiger, vollerer Geschmack
Dinkel hat von Natur aus ein leicht nussiges, warmes Aroma. Dadurch wirken Plätzchen aromatischer, ohne dass man mehr Zucker, Vanille oder Gewürze braucht. Viele empfinden den Geschmack als „ehrlicher“ oder „ursprünglicher“.
2. Bekömmlicher für viele Menschen
Dinkel enthält zwar Gluten, aber die Glutenstruktur ist etwas anders aufgebaut. Viele Menschen empfinden Dinkelteige als besser verträglich und weniger belastend für den Magen (auch wenn das individuell unterschiedlich ist).
3. Traditionelles Getreide
Dinkelweizen gilt als herkömmlicher und weniger „überzüchtet“ als moderner Weizen. Viele greifen genau deshalb lieber dazu – besonders für Kinder oder Menschen, die auf natürliche Zutaten achten.
Plätzchenteig-Basics, die jeder kennen sollte
Die Butter sollte unbedingt weich sein, denn zimmerwarme Butter lässt sich viel besser einarbeiten. Ist sie zu kalt, wird der Teig krümelig – ist sie zu warm, beginnt er zu kleben. Ebenso wichtig: den Teig nicht zu lange kneten. Mürbeteig wird schnell zäh, wenn das Gluten im Mehl aktiviert wird, deshalb nur so lange kneten, bis sich die Zutaten gerade verbunden haben. Danach braucht der Teig auf jeden Fall eine Ruhepause im Kühlschrank. Mindestens 30 bis 60 Minuten sorgen dafür, dass er fester wird, sich gut ausrollen lässt und im Ofen nicht zerläuft. Auch beim Ausrollen spielt die richtige Vorbereitung eine Rolle.
Arbeitsfläche und Nudelholz sollten nur leicht bemehlt werden, denn zu viel Mehl trocknet den Teig aus, während zu wenig ihn am Holz festkleben lässt. Beim Backen gilt: Plätzchen haben kurze Backzeiten. Sie sollen nicht goldbraun werden, sondern werden bereits aus dem Ofen genommen, sobald die Ränder leicht Farbe zeigen – den Rest erledigt das Auskühlen. Und ein letzter wichtiger Tipp: Backbleche niemals heiß weiterverwenden. Auf heißen Blechen beginnen die frischen Plätzchen sofort zu „schmelzen“, deshalb immer gut abkühlen lassen oder mit mehreren Blechen im Wechsel arbeiten.


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