Zart, nussig und herrlich grün – diese Pistazienplätzchen sind ein kleines Highlight auf jedem Plätzchenteller. Wir verwenden dafür am liebsten ganze Pistazienkerne, die wir selbst schälen und anschließend in der Küchenmaschine mahlen. Das ist nicht nur deutlich günstiger, sondern auch oft die praktischste Lösung, da geschälte Pistazien im Handel selten zu finden und meist recht teuer sind. So bekommt der Teig sein intensives Pistazienaroma – ganz ohne Schnickschnack.
Sollte dir das Schälen der Pistazien zu aufwendig sein, kannst du einen Teil der Pistazien auch durch gemahlene Mandeln ersetzen. Oft lohnt sich das bei einer großen Menge oder du kaufst fertig gehackte Pistazien* und mahlst diese.
Vielseitig einsetzbar
Ob als Spitzbuben, Engelsaugen oder klassische Ausstecher – dieses Pistazienplätzchen-Rezept ist vielseitig einsetzbar. Und das Beste: Du kannst es das ganze Jahr über backen. Ob mit Schokolade überzogen, mit Pistaziencreme* gefüllt oder ganz pur – deinen Ideen sind keine Grenzen gesetzt.
Das Rezept ergibt etwa 450 g Teig, aus denen rund 45 Plätzchen entstehen. Zum Backen benötigst du 2–3 Bleche. Du kannst die Plätzchen aber natürlich auch nacheinander auf nur einem Blech backen.
Plätzchenteig-Basics, die jeder kennen sollte
1. Butter muss weich sein
Zimmerwarme Butter lässt sich viel besser einarbeiten. Kalte Butter macht den Teig krümelig, zu warme Butter lässt ihn kleben.
2. Teig nicht zu lange kneten
Zu langes Kneten macht viele Mürbeteige zäh, weil das Gluten aktiviert wird. Also: nur so lange kneten, bis alles gerade verbunden ist.
3. Teig unbedingt kühlen
Kühlschrankzeit ist Pflicht! Mindestens 30–60 Minuten. Dadurch wird der Teig fester, lässt sich besser ausrollen und läuft im Ofen nicht auseinander.
4. Arbeitsfläche und Nudelholz leicht bemehlen
Zu viel Mehl trocknet den Teig aus, zu wenig lässt ihn kleben. Ein feiner Mehlfilm ist ideal.
5. Dicke des Teigs beachten
Die meisten Plätzchen gelingen bei 4–6 mm Dicke gleichmäßig – dünner verbrennt schnell, dicker bleibt oft roh.
6. Backzeiten sind kurz
Plätzchen werden nicht goldbraun! Sobald die Ränder leicht Farbe annehmen, sofort rausnehmen. Sie härten beim Abkühlen nach.
7. Bleche nicht heiß weiterverwenden
Heiße Bleche lassen Plätzchen sofort „anschmelzen“. Immer abkühlen lassen oder mehrere Bleche im Wechsel nutzen.
8. Zutaten abwiegen statt schätzen
Gerade bei Mürbeteig ist das Verhältnis von Fett, Mehl und Zucker entscheidend.


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