Leckere Hefeknoten selber machen

Gesamtzeit160 Min
Zubereitung30 Min
Schmutzgering
SchwierigkeitMittel
Kostengering

Nährwerte je Portion
Kilokalorien 251 g
Kohlenhydrate 39 g
Eiweiß 6 g
Fett 8 g

Leckere Hefeknoten selber machen

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Zutaten

Portionen anpassen:
Für den Hefeteig
500 g Weizenmehl (Typ 550) 550er Mehl hat eine höhere Griffigkeit und eignet sich für Hefeteige besonders gut
20 g frische Hefe
100 g Zucker
250 ml lauwarme Milch
80 g Butter
1 Eigelb
1 Prise Meersalz
Zum Bestreichen / Dekorieren
1 Eigelb
2 EL Milch
etwas Hagelzucker
etwas Puderzucker
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Zutaten

  • Für den Hefeteig

  • Zum Bestreichen / Dekorieren

Beschreibung

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Wer kann denn bitte fluffig süßen Hefeknoten widerstehen? Genau, niemand. Wir zeigen dir, wie deine Hefeknoten perfekt werden, ohne viel Schnickschnack.

Viele haben Respekt vor einem süßen Hefeteig, doch ganz ehrlich: Ran an den Teig! Wir haben unser Rezept schon mehrmals getestet und jedes Mal war der Hefeteig luftig leicht und super lecker.

Doch was ist jetzt so schwierig an einem Hefeteig? Es ist die Geduld, denn die Hefe muss im Teig arbeiten. Das funktioniert nur, wenn die Milch lauwarm (nicht heiß!) hinzugefügt wird und der Teig mehrmals ruht. Zudem sollte der Hefeteig gut geknetet werden, sodass es schön glatt und geschmeidig wird. Solltest du diese Punkte einhalten, so wird er dir garantiert perfekt gelingen.

Wir bevorzugen als Topping und Dekoration Hagelzucker, doch Zuckerguss macht sich auf den leckeren Hefeknoten auch gut.

Die Schritte

1.

Die Hefe zerbröseln und in einen Messbecher mit der lauwarmen Milch vermischen. Achte hier darauf, dass sie wirklich lauwarm und nicht heiß ist, sonst zerstörst du die Hefe. Einen Teelöffel vom Zucker hinzugeben und dann mit einem Löffel so lange rühren, bis sich der Zucker und die Hefeklumpen aufgelöst haben.

2.

Das Mehl, den restlichen Zucker und eine Prise Salz in einer Schüssel miteinander vermengen. Nun eine Mulde in die Mitte formen.

3.

Anschließend die lauwarme Hefe-Milch-Mischung in die Mulde gießen und für 10 Minuten gehen lassen.

4.

In der Zwischenzeit die Butter schmelzen und von der Herdplatte ziehen, damit sie wieder etwas abkühlen kann.

5.

Anschließend das Eigelb sowie die abgekühlte Butter mit in die Schüssel geben und alles zu einem schönen glatten Teig kneten. Anfangs ist das Ganze eine klebrige Masse, sobald du jedoch genug geknetet hast, wird der Teig richtig samt und klebt nicht mehr an der Schüssel. Sobald das der Fall ist, auf der Arbeitsfläche für weitere 5-10 Minuten kräftig kneten. Knete lieber etwas mehr als zu wenig, da dieser Schritt für einen tollen Teig entscheidend ist.

6.
60

Den Hefeteig zurück in die große Schüssel mit Mehl legen. Mit einem Geschirrtuch abdecken und für mindestens 60 Minuten bei Zimmertemperatur und an einem warmen Ort ruhen lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln, sollte Ruhezeit nicht der Fall sein, so lasse ihn weiter ruhen.

7.

Den Teig nochmal kurz kneten, anschließend in 12 gleich große Stücke teilen (etwa 75 g). Die unterteilten Stücke in 25 cm lange Stränge formen. Nun geht es ans Knoten: Eine Schlaufe bilden, dann ein Ende von oben und das andere von unten her in die Mitte knoten und etwas festdrücken.

8.
30

Die Hefeknoten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen, mit einem Geschirrtuch bedecken und für weitere 30 Minuten, bei Zimmertemperatur, gehen lassen.

9.

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Dabei eine ofenfeste Schüssel mit Wasser auf den Ofenboden stellen. Das sorgt dafür, dass der Teig nicht zu schnell trocken wird im Ofen.

10.

In der Zwischenzeit die oben angegebene Milch sowie das Eigelb (siehe Zutaten "Zum Bestreichen") miteinander verquirlen.

11.

Zum Schluss die einzelnen Hefeknoten reichlich von Oben und den Seiten mit der Milch-Ei-Mischung bepinseln. Mit Hagelzucker bestreuen, auf mittlere Schiene schieben und für maximal 20 Minuten in den Ofen geben. Wenn sie fertig sind, sind sie schön karamellfarben.

12.

Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Ein Kommentar Kommentare verbergen

Habe das Rezept ausprobiert und bin begeistert. Es geht leicht, man muss nur Geduld haben und sich an die Zeiten halten. Für meinen ersten Versuch sind die Knoten super geworden und schmecken prima, erst recht, wenn sie noch ein klein wenig warm sind. Danke für das tolle Rezept!

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