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Zutaten

Portionen anpassen:
1 kg frischer Nudelteig vom Bäcker, Supermarkt oder selbstgemacht
500 g Brät
200 g geräucherter Bauchspeck
250 g Rinderhackfleisch
500 g Baby-Spinat
80 g Petersilie
1 Stange Lauch
1 Zwiebel
6 Eier
120 g Semmelbrösel entspricht 3 trockenen Brötchen
1 1/2 TL Salz
etwas Pfeffer
etwas Muskat
2,5 l Gemüse- oder Rinderbrühe

Nährwerte pro Portion

178
Kilokalorien
19
Kohlenhydrate
9
Eiweiß
7
Fett

Traditionelle selbstgemachte Maultaschen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (12)
Eigenschaften:
  • Laktosefrei
  • 100 MinutenGesamtzeit
  • 90 MinutenZubereitung
  • Portionen: 40

Schwierigkeit:

Schmutzgrad:

Kosten:


Zutaten

Das Rezept

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Sie werden von den Schwaben geliebt: Die Maultaschen, „Maultäschle“ oder auch „Hergottsbescheißerle“ genannt. Nudelteigtaschen mit einer Fleisch-Gemüse-Füllung. Der Schwabe liebt sie mit geschmälzten Zwiebeln, gebraten in der Pfanne oder ganz klassisch in einer kräftigen Brühe. Wie beim Gaisburger Marsch, existieren mehrere Versionen, weshalb und wie die Maultaschen entstanden sind: Die bekannteste Geschichte besagt, dass Mönche des Klosters Maulbronn in der Fastenzeit vor Ostern das Fleisch vor Gott verstecken wollten – „Herrgottsbscheißerle“. Leicht abgewandelt erzählt man sich, dass es Protestanten waren, die der ursprünglich vegetarischen Teigtasche (nur Kräuter und Spinat) heimlich Fleisch beimischten.

Den Nudelteig kann man entweder beim Bäcker bestellen, vom Supermarkt kaufen oder selber nach unserem Nudelteig-Rezept machen. Es gibt zwei Möglichkeiten die Maultaschen zu schließen, doch wir finden die gerollten, nicht komplett geschlossenen Hergottsbescheißerle am besten! Das Brät bekommt man bei jedem Metzger oder an der Frischetheke im Supermarkt. Brät ist sehr fein gekuttertes Fleisch und wird für die Wurstherstellung und andere Leckereien verwendet.

Falls du nicht alle Maultaschen innerhalb von zwei Tagen nicht gegessen oder verschenkt bekommst, kannst du diese auch einfach einfrieren. Hier kochst du diese vor, lässt sie abkühlen und frierst sie anschließend ein.

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Die Schritte

1
Erledigt

Spinat gut waschen, in heißem Wasser blanchieren und sehr fein hacken. Anschließend sehr gut abtropfen lassen, da die Masse sonst zu feucht wird (TK-Spinat sollte über Nacht auftauen und muss nicht blanchiert werden).

2
Erledigt

Die Zwiebel, die Petersilie und den Lauch sehr fein hacken (je feiner, desto besser). Kleiner Tipp: Mit einem elektrischen Zerkleinerer erzielt man das beste Ergebnis.

3
Erledigt

Bauchspeck grob würfeln und in eine Küchenmaschine geben und sehr fein zerkleinern. Von der Hand ist dieser Vorgang sehr mühselig und zeitaufwändig.

4
Erledigt

Anschließend den Bauchspeck in einer Pfanne anbraten. Zwiebeln, Petersilie, Lauch dazugeben und ca. 5 Minuten weiter anbraten – das Ganze auskühlen lassen.

5
Erledigt

Nachdem die Masse gut ausgekühlt ist, in einer großen Schüssel alle restlichen Zutaten, wie Brät, Hackfleisch, Spinat, Eier, Semmelbrösel, Salz, Pfeffer und Muskat miteinander vermengen.

6
Erledigt

Nudelteig auf der Arbeitsfläche ausrollen, oben und unten jeweils 4 cm Rand mit Wasser bestreichen.

7
Erledigt

Nun mit ca. 0,8 mm Fleischmasse bestreichen und aufrollen (siehe Bildanleitung).

8
Erledigt

Aus der gefüllten Teigrolle ca. 4 cm große Maultaschen schneiden.

9
Erledigt

In einem großen Topf die Gemüse- oder Rinderbrühe aufkochen. Kleiner Tipp: Wem das zu lange braucht, der kann auch einfach zwei große Töpfe aufsetzen und parallel Maultaschen darin gar kochen.

10
Erledigt

Anschließend die Maultaschen in den Topf geben, auf mittlere Hitze herunterschalten und für ca. 5 Minuten köcheln lassen.

11
Erledigt

Mit einer Schaumkelle herausheben und zur Seite stellen. Diesen Vorgang mit allen Maultaschen wiederholen.

12
Erledigt

Zum Schluss mit der heißen Brühe servieren. Nach Belieben können dazu noch geschmälzte Zwiebeln und etwas Schnittlauch serviert werden. Wie oben erwähnt, kannst du die Maultaschen nach dem Kochen auch einfach einfrieren.

2 Kommentare Kommentare verbergen

Hallo, das Rezept kann nicht ganz stimmen…. wo sind die Zutaten und Zubereitungangaben für den Nudelteig. Glaube hier ist ein kleine Mißgeschick passiert, einiges durcheinander gebracht, bzw. Angaben nicht richtig von einander getrennt oder einiges vergessen. Schade aber nichts für Ungut. LG Monique

Hallo liebe Monique,

vielen Dank für die Anmerkung, leider hatten wir tatsächlich den Nudelteig vergessen anzugeben. Bitte entschuldige uns dieses Missgeschick!
Ob er selbstgemacht, vom Bäcker oder vom Supermarkt ist, ist jedem hier selbst überlassen – wie im Einleitungstext erwähnt + Hinweis auf unseren Nudelteig.

Wir danken dir vielmals für deinen Hinweis.

Viele Grüße
Recipes & more

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